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Gemeinschaftspraxis

für

Ergotherapie und Logopädie

Anne-Karen Voigt und Petra Teichert


Logopädie und Ergotherapie gemeinsam garantieren bestmögliche Therapieerfolge

 

Die meisten Menschen wissen, dass Logopäden Kinder mit Sprachstörungen behandeln. Das ist aber nur eine kleiner, wenn auch sehr wichtiger Teil des weiten Aufgabenfeldes von Logopäden. Logopäden behandeln individuell Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen. Die Schlucktherapie nimmt inzwischen einen sehr großen Raum in unserem Profil ein. Auch neurologische Erkrankungen, die mit Störungen des Sprechens und des Schluckens einhergehen, werden immer relevanter. Ein absolutes Novum in unserer Praxis ist die elektrophonatorische Therapie bei Kehlkopflähmungen (z.B. nach Strumaoperationen). Hierbei ist eine hohe Erfolgsquote zu verzeichnen.

Ergotherapeuten behandeln Menschen jeder Altersgruppe. Im Mittelpunkt unsere ergotherapeutischen Behandlung steht das Wiedererlangen bzw. die Verbesserung der eigenen Handlungsfähigkeit. Das Erreichen von größtmöglicher Selbstständigkeit und Unabhängigkeit im täglichen Leben ist das vorrangige Ziel.
Besonders im Bereich der Kinderheilkunde haben sich einige Therapeuten in unserer Einrichtung spezialisiert. Kinder mit Verhaltensauffälligkeiten wie z.B. AD(H)S werden in unserer Einrichtung nach dem THOP-Konzept behandelt. Dieses Konzept besteht aus verschiedenen Bausteinen und kann dadurch individuell für das jeweilige Kind zusammengestellt werden. Besonders wichtig ist uns in der Arbeit das Einbeziehen aller betroffenen Personen im Umfeld des Kindes (Eltern, Erzieher, Lehrer). Die Eltern werden intensiv in die Therapie einbezogen. Sie werden angeleitet und reflektiert.

Auf Grund der Kombination von Ergotherapeuten und Logopäden in unserer Gemeinschaftspraxis ist eine gute interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich. Davon profitieren besonders unsere Patienten, die sowohl Ergotherapie als auch Logopädie benötigen.
Wir bemühen uns sehr um hohe Fachkompetenz, davon zeugen unsere zahlreichen Weiterbildungen und Zertifikate, die in unserer Praxis eingesehen werden können.

Neurologie:

Betrifft Patienten mit Erkrankung des Zentralen Nervensystems. Dazu gehören u.a. folgende Krankheitsbilder:

  • Schädel-Hirn-Trauma
  • facio-orale Störungen
  • Apoplex (Schlaganfall)
  • periphäre Lähmungen
  • Multiple Sklerose
  • Querschnittslähmung
  • Morbus Parkinson
  • apallisches Syndrom (Wachkoma)

Die ergotherapeutischen Zielsetzungen umfassen die:

  • Verbesserung der motorischen Fähigkeiten (Grob- u. Feinmotorik, Muskelkraft ...)
  • Verbesserung der Wahrnehmung (Sensibilität, Integration, Umsetzung und Koordination von Sinneseindrücken)
  • Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten (Merkfähigkeit, Aufmerksamkeit, Ausdauer, Konzentration)
  • Hemmung und Abbau pathologischer Bewegungsmuster und Anbahnung normaler Bewegung 
  • Erlernen von Kompensationsmechanismen
  • Training von alltagsrelevanten Tätigkeiten (berufliches und häusliches Umfeld)
  • Hilfsmittelversorgung, Beratung, Integration in die häusliche Umgebung

Folgende Therapiemethoden werden in unserer Praxis angewendet:

  • Schlucktherapie nach Bogenhausener Modell / F.Schalch
  • Stimulation mit Eistherapie in Anlehnung an das PNF-Prinzip
  • Stimulation mit „Novafon“ – Schallwellengerät
  • MODAK nach L.Lutz
  • Dialogaufbau
  • Affolter-Therapie
  • Funktionelle Übungsbehandlung nach Bobath und Perfetti
  • Hirnleistungstraining (computergestütztes Training)
  • Basale Stimulation nach FRÖHLICH
  • Alltagstraining (z.B. Anzieh-Training, Ess-Training)
  • Angehörigenberatung /Hilfsmittelberatung
  • Methode des Snoezelen

Psychiatrie:

Betrifft Patienten mit neurotischen, psychotischen und psychosomatischen Störungen sowie Patienten mit Suchterkrankungen.  Dazu gehören u.a. folgende Krankheitsbilder:

  • Schizophrenie
  • Burnout-Syndrom
  • Neurosen
  • Persönlichkeits- und Verhaltensstörung
  • Depressionen
  • Esstörungen
  • Hirnorganisches Psychosyndrom
  • Demenzerkrankungen

Die Ziele der ergotherapeutischen Behandlung sind die Entwicklung, Verbesserung und der Erhalt von:

  • situationsgerechtem Verhalten, Interaktionsfähigkeit, emotionaler Steuerung
  • Grundarbeitsfähigkeit (Ausdauer, Flexibilität, Belastbarkeit)
  • Kognitiven Funktionen
  • Psychischer Stabilität und Selbstvertrauen
  • Wahrnehmungsverarbeitung (Fremd- und Eigenwahrnehmung)

Folgende ergotherapeutische Behandlungsmethoden kommen im Bereich Psychiatrie in unserer Einrichtung zum Einsatz:

  • kompetenzzentrierte Methode (es werden Tätigkeiten ausgeführt, um verloren gegangene oder nicht vorhandene Fähigkeiten zu erlernen oder zu üben)
  • ausdruckszentierte Methode (über kreative und gestalterische Tätigkeiten muß der Patient sich mit seinen eigenen Gefühlen und Wünschen auseinandersetzten)
  • interaktionelle Methode (Gruppenangebote/gruppendynamische Prozesse)
  • Hirnleistungstraining
  • Entspannungstechniken (PMR nach Jacobson)
Orthopädie:

Die Ergotherapie behandelt außerdem Patienten aus den Bereichen Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie. Dazu gehören z.B. folgende Erkrankungen:

  • Amputationen
  • Osteoporose
  • Angeborene Fehlbildungen
  • Arthritis
  • Nervenläsionen 
  • Arthrose
  • Plexusparese
  • Erkrankung der Wirbelsäule
  • Handverletzungen 
  • Schultersteife

Die ergotherapeutischen Zielsetzungen umfassen u.a.:

  • Verbesserung der motorischen Funktionen (Grob- und Feinmotorik, Muskelkraft, Belastbarkeit, Beweglichkeit, Ausdauer)
  • Verbesserung der Wahrnehmung (Sensibilität, Integration von Sinneseindrücken)
  • Training von alltagsrelevanten Tätigkeiten ( häuslicher und beruflicher Bereich)
  • Hilfsmittelberatung
  • Stumpfabhärtung und Training mit der Prothese

 


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